Testpflicht an Schulen - gut gedacht ist noch nicht gut gemacht!

Der Landeselternbeirat der Gymnasien begrüßt ausdrücklich die Einführung einer Testpflicht.

Jeder Baustein in der Verhinderung einer Ausbreitung von Corona ist wichtig. Oberstes Ziel muss sein, den Schüler*innen im Land eine Perspektive in ihrer Bildungslaufbahn zu bieten.
Trotz aller Bemühungen bei der Digitalisierung von Unterricht ersetzt dieser zuletzt aufgrund mangelhafter Tools den Präsenzunterricht nicht.
Schleswig-Holstein hat nicht nur im eigenen Land, sondern auch im Bund mit seinem „Stufenplan“ viel positive Resonanz erfahren. Umso unverständlicher ist die Abkehr von diesem durch „Kaffeesatzleserei“.
Mit der „Testpflicht“, welche durch die vielen Ausnahmetatbestände quasi nicht existent bzw. verlässlich ist, versucht das Bildungsministerium Grundlagen für eine Schulöffnung auch bei höheren Inzidenzen zu rechtfertigen. Dies lehnt der Landeselternbeirat entschieden ab!

Der Landeselternbeirat der Gymnasien fordert deshalb:

  • Konsequente Einhaltung des aktuellen Coronareaktionsplans (SH) - unabhängig von einer zusätzlichen Testung
    Strikte Beibehaltung der AHA+L Regeln
  • Einfach und schülersicher zu handhabende (vorbefüllte) Testkits
  • Testpflicht an Schulen unter kontrollierten Bedingungen als weiteren Baustein im Infektionsschutz
  • Unterstützung von Schulen durch geschultes Personal bei der Testdurchführung
  • Echte Bildungsalternativen für Kinder ohne negatives Testergebnis und nicht nur „Arbeitsblätter nach Hause“!
    Verpflichtende Mindeststandards für das Distanzlernen

Rekapitulierend lässt sich nach über einem Jahr Pandemie sagen: „Es ist kein Weg aus der Krise zuerkennen. Es fehlt die Verlässlichkeit.“

Link: Pressemitteilung als PDF